Schwimmen im See – für viele eine Leidenschaft, für andere eine Herausforderung. Ob du dich auf einen Triathlon vorbereitest oder einfach die Natur beim Schwimmen genießen willst: Mit der richtigen Vorbereitung wird das Freiwasser dein neuer Lieblingsort. Hier erfährst du, worauf du achten musst.
Ein See hat keine Heizung. Anders als im beheizten Freibad kann dich die Kälte im offenen Wasser überraschen. Vor allem im Frühling oder an kühlen Tagen herrschen oft Temperaturen unter 20 Grad – da wird jede Minute zur Belastung für deinen Körper.
Eine gute Faustregel für Einsteiger: So viele Minuten wie Grad im Wasser. Also, 18 Grad = 18 Minuten maximale Schwimmzeit (als grobe Orientierung).
Deine persönliche Kälteempfindlichkeit ist hier entscheidend. Wer – wie ich – schnell kalte Füße bekommt, sollte bis ca. 18 Grad auf Neoprensocken setzen. Unter 15 Grad wird es ohne Kälteschutz wirklich kritisch.
Keine geleinten Bahnen, keine Striche auf dem Boden, vielleicht 1 Meter Sicht. Das Wasser? Braun, grünlich, statt strahlend blau. Die Orientierung im See ist daher eine echte Challenge. Nutze auffällige Punkte an Land wie Bäume, Hausdächer oder Masten zur Navigation. Im Freiwasser merkst du ganz schnell, ob du wirklich geradeaus schwimmst.
Tipp: Eine verspiegelte Schwimmbrille hilft gegen Blendung durch Sonnenreflexionen.
Ein Neoprenanzug schützt dich nicht nur vor Kälte, sondern verbessert auch deine Wasserlage. Du schwimmst effizienter, brauchst weniger Kraft und hast im Notfall sogar eine “Treibhilfe” dabei. Es ist nahezu unmöglich, mit einem Neoprenanzug am Körper unterzugehen. Einsteigerfreundliche Modelle gibt’s schon ab 100 €.
Das Funktionsprinzip des "Neos" ist so simpel wie genial: Zwischen deiner Haut und der Gummischicht des Anzugs sammelt sich beim Fluten des Anzugs eine dünne Wasserschicht, die dein Körper aufheizt. Diese Schicht hält dich mollig warm, wie eine Thermoskanne.
Bei Wassertemperaturen unter 15 °C: Zusatzausrüstung wie Haube, Handschuhe und Socken aus Neopren einpacken.
Gerade in belebten Seen mit SUPs, Kajaks oder Booten ist eine knallige Schwimmboje Pflicht. Du wirst besser gesehen, kannst darin deine Wertsachen transportieren – und im Notfall dient sie als Schwimmhilfe.
• Sichtbarkeit: Neonfarben wie Orange, Pink oder Gelb
• Sicherheit: Ruhe finden bei Krampf oder Erschöpfung
• Stauraum: Kleidung, Handy und Handtuch bleiben trocken
Praxis-Tipp: Bei allen meinen Freiwasser-Trainings mit Kunden ist die Boje Pflicht. Das sollte bei dir genauso sein.
Viele machen sich Gedanken über Tiere im Wasser – vom Monsterwels bis zur Schnappschildkröte. Die Wahrheit ist: Raubfische wie Hechte oder Welse meiden dich. Du bist laut, groß, riechst nach Gummi – uninteressant für alles mit Flossen.
Dafür wirst du oft mit einem ganz anderen Erlebnis belohnt: Nähe zur Natur. Enten und Bläßhühner kommen erstaunlich nah, wenn du ruhig durch den See gleitest.
Kein Gedränge, kein Chlorgeruch – nur du, das Wasser und die Sonne. Im See zu schwimmen ist nicht nur Sport, sondern auch ein mentales Erlebnis. Du kommst zur Ruhe, findest deinen Rhythmus, gleitest durch die Natur.
Ob du gerade erst anfängst oder dich für deinen nächsten Triathlon vorbereitest: Freiwasserschwimmen ist eine echte Bereicherung. Mit der richtigen Vorbereitung wird jeder Ausflug ins offene Wasser zu einem Highlight.
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