„Sonne lacht, Blende 8.“ Diesen Spruch kennst du vielleicht auch noch aus Kindertagen. Ich erinnere mich gut daran, wie meine Eltern mich vor einem Ausflug ordentlich mit Sonnencreme eingeschmiert haben – und ich anschließend wie ein paniertes Schnitzel im Sand gespielt habe. Der Vorteil: kein Sonnenbrand.
Heute, als Ausdauersportler, weiß ich umso mehr, wie wichtig Sonnenschutz beim Sport ist. Gerade beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen unterschätzt man oft, wie intensiv die UV-Strahlung wirkt – selbst an kühleren oder bewölkten Tagen. Die Folge: Spätestens abends spannt die Haut, die Schultern sind knallrot und im Bett liegen wird zur Tortur. Damit es dir nicht so geht, erfährst du hier, warum Sonnenschutz beim Sport unverzichtbar ist und wie du dich effektiv schützt.
Als Ausdauersportler bist du oft stundenlang draußen unterwegs – ob beim Longrun, einer langen Radausfahrt oder einer Schwimmeinheit im Freiwasser. Das Problem:
Während Sonne für die Vitamin-D-Produktion und gute Laune sorgt, ist zu viel davon schädlich: Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko sind die Folgen. Besonders bei langen Einheiten und Wettkämpfen kann die Sonne deine Leistung und Regeneration massiv beeinflussen.
1. Kenne deinen Hauttyp
Jeder Hauttyp hat eine „Eigenschutzzeit“, die dir verrät, wie lange du ohne Sonnencreme in der Sonne bleiben kannst. Als grobe Regel: je heller die Haut, desto kürzer.
2. Kleidung mit UV-Schutz
Spezielle Funktionskleidung mit Lichtschutzfaktor (LSF) ist mittlerweile Standard für Ausdauersportler. Eng anliegende Shirts, Radtrikots oder Triathlon-Suits mit UPF 50 schützen zuverlässig. Dunkle Stoffe blocken übrigens mehr UV-Strahlen als helle.
3. Sonnencreme richtig auftragen
Nutze eine wasserfeste Sonnencreme mit hohem LSF (30 oder 50).
Trage sie großzügig 30 Minuten vor dem Start auf.
Vergiss Ohren, Nacken, Handrücken und die Rückseite der Beine nicht!
Wiederhole das Eincremen bei langen Einheiten (nach ca. 2 Stunden).
4. Den richtigen Zeitpunkt wählen
Plane deine Läufe oder Radtouren nach Möglichkeit in die Morgen- oder Abendstunden, um der stärksten UV-Belastung zwischen 12 und 15 Uhr zu entgehen.
5. Schütze auch Augen und Kopf
Sonnenbrille mit UV-Filter schützt die Netzhaut.
Eine leichte Kappe oder ein Visor schützt Gesicht und Kopfhaut.
Lange Einheiten wie Marathonvorbereitung oder Radausfahrten erfordern maximale Aufmerksamkeit beim Sonnenschutz.
In den Bergen oder im Wasser (Freiwasser-Schwimmen, SUP) steigt die UV-Belastung deutlich – hier brauchst du besonders hohen LSF.
Wettkämpfe finden oft mittags statt – genau dann, wenn die Sonne am stärksten ist.
Verwende unbedingt wasserfeste Sonnencreme, die auch bei Schweiß schützt.
Denke daran: Nach einem Triathlon oder Radmarathon wird nicht nur dein Körper, sondern auch deine Haut Regeneration brauchen.
After-Sun-Pflege unterstützt deine Haut zusätzlich nach dem Duschen.
Das Wichtigste: Hauptsache, du benutzt einen. Ob chemischer oder mineralischer Filter, Spray oder Creme – wähle das Produkt, das sich für dich angenehm anfühlt und beim Sport nicht in die Augen läuft. Für Schwimmer und Triathleten ist ein wasserfester Sonnenschutz unverzichtbar.
Sonnenschutz beim Sport ist kein „Nice-to-have“, sondern ein Muss für deine Gesundheit und Leistung. Je besser du deine Haut schützt, desto entspannter kannst du draußen Gas geben – egal ob beim Longrun, Triathlon oder deiner Radausfahrt am Wochenende.
Und wenn du lernen willst, wie du nicht nur geschützt, sondern auch effizienter trainierst, schau dir unser Angebot an.
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