Du trainierst regelmäßig Laufen, Schwimmen oder Radfahren? Dann kennst du das Gefühl: Eine lange, lockere Einheit geht immer – das Stabi-Training lässt du gerne mal ausfallen.
Doch genau dieses Athletiktraining ist der Schlüssel zu mehr Leistung, besserer Technik und weniger Verletzungen. Kurz gesagt: Es ist das Training für dein Fundament – vor allem die Rumpfkraft. Denn nur wenn dein Körper stabil ist, kannst du die Kraft aus Armen und Beinen effizient in Vortrieb umsetzen.
Stell dir vor, dein Körper wäre wie ein Fahrrad mit Gummikette – bei jeder Pedalumdrehung verpufft extrem viel Energie. Ein stabiler Rumpf ist wie eine straffe Kette: effizient und kraftvoll.
Athletiktraining bietet dir messbare Vorteile – nicht nur im Wettkampf, sondern auch im Alltag:
• Kraftübertragung optimieren: Du nutzt deine Muskelketten effektiver – von der Fußsohle bis zu den Fingerspitzen.
• Verletzungsprophylaxe: Weniger Beschwerden durch Fehlbelastung (z. B. Schwimmerschulter, Achillessehne, Nackenschmerzen).
• Kein Studio nötig: Eine Matte, dein Körpergewicht – mehr brauchst du nicht.
• Bessere Technik: Deine Bewegungen werden stabiler und effizienter.
• Haltung & Regeneration: Du regenerierst schneller und vermeidest Fehlhaltungen.
• Besser aussehen, besser fühlen: Ganzkörpertraining wirkt sich positiv auf dein Körpergefühl und dein Testosteronspiegel aus.
Und ja – auf Zielfotos siehst du mit gestärktem Rumpf auch einfach besser aus.
1. Starte da, wo du wirklich stehst – nicht da, wo du gern wärst
Du musst (noch) keine perfekten Liegestütze können. Auch schräg an der Wand, am Stuhl oder auf Knien bringen sie dich weiter. Lieber 10 saubere Liegestütze schräg, als 3 "ganze" Liegestütze mit schmerzenden Schultern.
2. Keep it simple – eine Übung pro Muskelgruppe reicht
Hast du schon mal mal eine Challenge oder ein YouTube-Video mitgemacht und warst komplett überfordert vom Umfang des Trainings? Eine gezielte Übung bringt mehr als 3 halbherzig ausgeführte. Und selbst ein simpler Crunch birgt immer wieder neue Herausforderungen, wenn du dich darauf einlässt. Qualität vor Quantität.
3. Trainiere nach Gefühl – nicht nach Zeit oder Plan
Du brauchst keine komplizierten Progressionsschemata, nur dein Körpergefühl. Wenn du den Ziel-Muskel so richtig spürst, ist die Übung beendet. So einfach ist das.
Hier ein minimalistischer Trainingsplan, den du 2–3x pro Woche integrieren kannst:
• Unterarmstütz (Plank): 2 Sätze, so lange du kannst
• Crunch über Kreuz: 2 Sätze, so viele Wiederholungen wie möglich
• Liegestütze (angepasst an dein Niveau): 2 Sätze, max. Wiederholungen
Pausen: max. 15 Sekunden zwischen den Übungen
Tipp: Tracke deine Fortschritte und führe Protokoll über deine Wiederholungszahlen – du wirst dich Woche für Woche verbessern.
Athletiktraining ist keine Nebensache. Es ist deine Versicherung gegen Verletzungen – und ein echtes Performance-Upgrade. Du brauchst dafür weder Geräte noch stundenlang Zeit. Nur einen simplen Plan und die Dranbleiber-Mentalität, die du schon vom Ausdauersport hast.
Wenn du das Ganze lieber professionell aufsetzen willst, inklusive Analyse deiner Schwachstellen, kontaktiere uns – und wir schauen gemeinsam, wo und wie du dich verbessern kannst.
Bonus: Im Oktober teile ich auf Instagram regelmäßig neue Übungen & Challenges – schau vorbei!
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